Der Amateur als Künstler – Studien zu Geschichte und Funktion des Dilettantismus im 18. Jahrhundert
Freitag, 13. August 2010
Das Phänomen des Amateurkünstlers und Dilettanten zählt zu den bisher kaum beachteten Gegenständen der kunsthistorischen Forschung. Das Werk dieser Schaffenden darf gleichwohl als ein entscheidender Beitrag zur Kunst- und Künstlergeschichte des 18. Jahrhunderts verstanden werden.
Unter einem Dilettanten versteht man gemeinhin einen Laien und Stümper, welcher dem Metier, in dem er sich versucht, eher Schaden als Nutzen bringt. Dabei wird außer Acht gelassen, dass sich künstlerisch begabte Personen vor allem deshalb als Dilettanten bezeichneten, um sich vom professionellen Künstler abzugrenzen. [...]
Hocharistokratischer Habitus und parlamentarisch-adelige Opposition, Standesdenken und Strategien des Sammelns, Kunsthandel und Geschmacksgeschichte in Zeiten der Aufklärung werden in diesem Buch vor dem Hintergrund der Sozial- und Kulturgeschichte des Adels im Paris des ausgehenden Ancien Régime vorgestellt und untersucht.
Ein einzigartiges Beispiel für die hohe Kunst mittelalterlicher Handschriften bietet der “Königsegger Codex”, herausgegeben von S. E. Johannes Graf zu Königsegg-Aulendorf und André Schulze: In dieser prächtig illustrierten Handschrift schildert der berühmteste Fechtmeister des Mittelalters, Hans Talhoffer, die Geschichte eines seiner Schüler, des Junkers Luthold von Königsegg. 
Elisabetta de Luca und Carlos de Mello brechen mit der Tradition der Wien-Reiseführer und zeigen das Wien von heute, abseits der gängigen Klischees. „Wien modern“ vermittelt das neue Lebensgefühl der Weltstadt Wien, die sich neu erfindet.
Die Bestimmung der Architektur als ‚Symbol des Lebens‘ markiert das zentrale Anliegen Schinkels zwischen 1803 und 1818. Dessen ideelle Voraussetzungen entwickelt er in seinen u.a. von der Philosophie Fichtes geprägten Fragmenten zum „Architektonischen Lehrbuch“. Die konstitutiven Voraussetzungen seines Lebensbegriffs entlehnt Schinkel Fichtes Philosophie. 