Wo Babenberger und Habsburger residierten – Vom Markgrafensitz zur kaiserlichen Hofburg
Donnerstag, 13. Mai 2010
Von den Burgen der Babenberger bis zum Kaiserpalast der Habsburger: Richard H. Kastner geht dem Weg aller österreichischen Herrscherresidenzen nach und erzählt ihre faszinierende Geschichte.
Diese beginnt mit einem bescheidenen Markgrafensitz im sagenumwobenen Nibelungenort Bechelaren und endet bei der prachtvollen Kaiserresidenz der Habsburger, der Wiener Hofburg und spiegelt in eindrucksvoller Weise den Aufstieg der kleinen marchia orientalis an der Ostflanke des Heiligen Römischen Reiches zur europäischen Großmacht wider. [...]
Thema: Bücher, Geschichte, Kultur | Autor: aer
Der Tanz ist »ein Telegramm an die Erde mit der Bitte um Aufhebung der Schwerkraft«, sagte einmal Fred Astaire, der begnadete Stepptänzer aus Hollywood. Erist die größte Ausdruckskraft der menschlichen Seele, Hingabe an die Leidenschaft der Musik, Singen und Träumen mit dem Körper.
Das Christentum ist ein liebevoll gestalteter Reiseführer, der seine Leser aus dem Jammertal der Unwissenheit auf den Pfad der Erkenntnis führt und sicher ins Gelobte Land bringt, vorbei an den Verlockungen im Garten der Lüste und ohne den Tanz ums Goldene Kalb: Allgemeinwissen über 2000 Jahre Christentum und alles Wissenswerte über die Bibel sind hier ebenso vergnüglich wie kurzweilig aufbereitet.
Im südwestfranzösischen Städtchen Moissac ist der romanische Kreuzgang St-Pierre fast unversehrt erhalten geblieben. Als Zentrum der benediktinischen Lebensführung wartet er mit einigen Überraschungen auf. Wichtigstes Ergebnis der theoretisch fundierten Suche nach Symbolik dieser Epoche ist die Entdeckung einer Choralmelodie, die um das Jahr 1100 in Südfrankreich gesungen wurde. Sie ist auf den Kapitellen des Kreuzgangs versinnbildlicht – die Steine beginnen zu singen.
Seit Jahrzehnten gehörte Fritz Muliar zur ersten Garde der österreichischen Volksschauspieler, und er zählte zu jenen Künstlern, die engagiert und unbeirrbar zu gesellschaftspolitischen Entwicklungen Stellung beziehen. In „Denk ich an Österreich“ zieht Fritz Muliar Bilanz. Er erzählt von der Zeit des Nationalsozialismus, vom Verschwinden seiner eigentlichen Wiener Heimat, der gelebten Multikulturalität, und davon, wie die Grundsätze, die zur Gründung der Zweiten Republik geführt haben, auf dem Altar des Populismus geopfert wurden. 