Design und Krieg

Von der Konservendose bis zum Spielzeug, von der Fernmeldetechnik bis zur Luftfahrt: im 20. Jahrhundert haben Kriege Herausforderungen an Designer und Gestalter gestellt. Funktionalismus, Kosten- und Materialeffizienz sowie simple Handhabbarkeit waren dabei ebenso wichtig wie die Rücksicht auf nationale Kulturhorizonte und ideologische oder politische Vorgaben.

Wie in kaum einem anderen Bereich menschlicher Interaktion entscheidet im Krieg gutes Design womöglich über Leben und Tod des Benutzers. Design ist nicht nur Diener des Krieges, sondern beide haben auch einiges gemeinsam: Design und Krieg sind – wenn auch auf sehr unterschiedliche Art – gestaltend tätig und nehmen Einfluss auf Materialien, auf Nationalidentitäten und Landschaften.

Die AutorIinnen untersuchen konkrete Formgebungen und ordnen Designobjekte materialhistorisch ein. Sie fragen außerdem nach der ethischen und sozialen Verantwortung von Design und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu aktuellen Diskussionen.

Die Herausgeber:
Martin Scholz ist Professor für Kommunikation und Projektmanagement an der Hochschule Hannover.
Friedrich Weltzien ist Professor für Kreativität und Wahrnehmungspsychologie an der Hochschule Hannover.

Die AutorInnen: Michael Adlkofer, Hannover; Sabine Foraita, Hildesheim; Karen Fromm, Hannover; Martina Glomb, Hannover; Stephan Günzel, Berlin; Linda Hentschel, Braunschweig; Carolin Höfler, Köln; Hans-Jörg Kapp, Hannover; Eva Klein, Graz; Harald Lemke, Lüneburg; Marcel René Marburger, Dortmund; Rolf F. Nohr, Braunschweig; Martin Scholz, Hannover; Gerald Schröder, Trier; Änne Söll, Potsdam; Colin Walker, Hannover; Jens Wehner, Dresden; Friedrich Weltzien, Hannover.

Hrsg.  Martin Scholz und Friedrich Weltzien
Design und Krieg
352 Seiten mit 29 Farb- u. 168 sw-Abbildungen
17 x 24 cm, Hardcover
ISBN 978-3-496-01543-7

Verlag: Reimer

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Autor:
Datum: Mittwoch, 16. März 2016
Themengebiet: Bücher, Kunst

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