Das Mädchen am Ende der Straße – Renaissancetheater ab 19.2.

Foto Rita Newman”Kommen Sie und lernen Sie Rynn kennen. Genießen Sie eine schöne Tasse Earl-Grey Tea und ein Mandelplätzchen mit ihr. Aber seien Sie vorsichtig. Versuchen Sie nicht, in den Keller zu gehen oder zu viele Fragen zu stellen.” Gerade erst in einen Küstenort von Nordamerika übersiedelt, ziehen die dreizehnjährige Rynn Jacobs und ihr Vater schon bald die Aufmerksamkeit und Neugier der Ortsbevölkerung auf sich. Mit Recht: Denn Rynn ist ein rätselhaftes Mädchen voller Geheimnisse, die vor allem von der impertinenten Vermieterin Mrs. Hallet ergründet werden wollen. Diese versteht nicht, warum sie nicht mit Rynns Vater sprechen kann. Was sollen die Ausreden, er würde schlafen oder gerade arbeiten? Hat Rynn am Ende etwas zu verbergen?

Ähnlich verschlossen verhält sie sich gegenüber dem nahezu gleichaltrigen Nachbarsjungen Mario, den sie bald zu ihrem Komplizen macht, um letzten Endes doch nicht den entscheidenden Schritt zu wagen, sich jemandem vollständig anzuvertrauen. Eine merkwürdige Spirale von Geheimnissen und Gewalt beginnt sich von nun an zu verselbständigen. Übrig bleibt in diesem packenden Thriller das Mädchen am Ende der Straße.

Laird Koenigs Kriminalstück ist ein minutiös-genaues Psychogramm über Vertrauenssuche und die Mechanismen der Abgrenzung, über Missbrauch und gleichzeitig die Geschichte eines langsamen Erwachens.

Laird Koenig, geboren 1927 in Seattle (Washington, USA), ist ein erfolgreicher Bühnenschriftsteller und Drehbuchautor für Film und Fernsehen.
Thomas Birkmeir, Autor, Regisseur und Schauspieler, wird in Bayern geboren. Nach dem Studium der Pädagogik, Psychologie und Philosophie in München studiert er am Max Reinhardt Seminar in Wien Regie.

Das Mädchen am Ende der Straße
von Laird Koenig
Regie: Thomas Birkmeir

Renaissancetheater
Neubaugasse 36
Aufführungen ab 19. Februar 2008
Premiere am 21. Februar 2008 um 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: außer sonntags bis 13. März 2008
ab 13 Jahren
Theater der Jugend

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Autor:
Datum: Freitag, 1. Februar 2008
Themengebiet: Kultur

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