Wissensdinge – Geschichten aus dem Naturkundemuseum

Meteoriten vom Acker, Frösche in Alkohol, gigantische Fossilien, lebendig erscheinende Tierpräparate oder DNA-Proben von Fledermäusen – die Sammlung des Museums für Naturkunde Berlin umfasst ungefähr 30 Millionen Objekte aus der ganzen Welt. Über 80 Autoren erzählen faszinierende Geschichten über Museumsdinge aller Art.

Erst durch ganz eigene Verfahren werden Gegenstände aus der Natur zu Museumsobjekten, also zu Wissensdingen, die Fragen beantworten und neue aufwerfen können. Mit diesen naturkundlichen Objekten verbinden sich unterschiedliche, teils unerwartete Geschichten von Sammelreisen oder Zufallsfunden, von Erkenntnisgewinn und wissenschaftlichen Irrtümern. Über 80 Autoren erzählen faszinierende Geschichten über Museumsdinge aller Art. So zeigt der Band auf, welche innovativen Wege Museen in der Interpretation ihrer Sammlungen beschreiten können. Mit Beiträgen von Natur- und Kulturwissenschaftlern, Schriftstellern, Kunstschaffenden, Museumsmitarbeitern und Besuchern, darunter Mark Benecke, Renate Künast, Yoko Tawada, Hanns Zischler u.v.m.

Die Herausgeberinnen Anita Hermannstädter, Historikerin und Ausstellungskuratorin, und Ina Heumann, Zeit- und Wissenschaftshistorikerin, leiten eine kulturwissenschaftliche Abteilung am Museum für Naturkunde Berlin, die sie seit 2012 aufgebaut haben. Gemeinsam mit der Wissenschaftshistorikerin Kerstin Pannhorst wurde das Forschungsprojekt zu naturkundlichen Wissensdingen verwirklicht.

Hrsg. Anita Hermannstädter, Ina Heumann und Kerstin Pannhorst
Wissensdinge
304 Seiten
mit 250 Farb- u. 9 sw-Abbildungn
22 x 25 cm
Hardcover
ISBN 978-3-496-01650-2

Verlag: Dietrich Reimer Verlag